Da ich einige Hochzeiten begleiten durfte, möchte ich gern einen Hochzeitsblogartikel über die Planung des Hochzeitstages schreiben.

Da das Thema über den Ablauf und Planung des Hochzeitstages so umfangreich ist, splitte ich den Artikel in drei Teile.

Teil I

Zeremonie

Zunächst solltet ihr als Mittelpunkt der Planung die Zeremonie ansetzen. Von dieser Zeit an könnt ihr den Zeitfaktor davor und danach berechnen.

Egal ob ihr hierbei in einer Kirche heiratet oder eine freie Trauung habt, fragt nach, wie lang die Zeremonie angesetzt ist.

Um es euch besser zu veranschaulichen nehmen wir beispielsweise eine Zeremonie um 15 Uhr. Nunmehr rechnet ihr nicht die Zeit nach vorn, sondern nach hinten. Das bedeutet, ihr müsst wissen, wie lang fahrt ihr von eurem Hotel zur Kirche. Dabei müsst ihr gerade für die Großstädten immer beachten, dass gegebenenfalls eine größere Veranstaltung stattfindet, die eine Fahrt zu eurer Zeremonie beeinträchtigen könnte. Also einfach mal googlen, was an dem Tag in eurer Stadt stattfindet.

Ich selbst komme aus Köln und wenn an einem solchen Tag eine Messeveranstaltung ist, könnte sich der Zeitfaktor direkt verdoppeln.

Gehen wir davon aus, dass ihr 30 Minuten vom Hotel zur Kirche fahrt. Dann plant ein, dass ihr um 14 Uhr aus dem Hotelzimmer raus seid. So habt ihr eine halbe Stunde Spielraum (vorausgesetzt es ist keine Veranstaltung an dem Tag). Zu früh solltet ihr nicht da sein. Denkt daran, wenn ihr im Sommer heiratet, kann es unerträglich heiß sein. Wenn ihr dann bei der Hitze im Auto warten müsst, kann das sehr unangenehm werden.

Somit wisst ihr jetzt schon, dass ihr spätestens um 14 Uhr mit allem fertig sein müsst.

Standesamt am gleichen Tag

Auch gibt es Paare die am gleichen Tag die standesamtliche Trauung mit einbeziehen. Ich selbst kann es nicht empfehlen und würde die beiden Zeremonien splitten. Plant entspannt 1-2 Wochen vorher eure standesamtliche Trauung ein. So bleibt genug Zeit für den eigentlichen Akt der festlichen Trauung. 

Auch für die Gäste ist es angenehmer, wenn sie erst gegen Nachmittag zur Trauung kommen. Bedenkt, das man sehr lang auf den Beinen ist. Wenn die standesamtliche Trauung schon um 13 Uhr beginnt, sind die Gäste und auch ihr schon sehr früh auf den Beinen und ihr wollt sicherlich nicht, dass die Party um 23 Uhr vorbei ist.

Ach und ja, denkt an die Kinder. Diese werden schnell ungeduldig und ein Standesamt von 30 Minuten und eine kirchliche Trauung von 60 Minuten sind für die kleinen Gäste sehr anstrengend.

Meine Verlobte selbst freut sich, dass wir die standesamtliche und kirchliche Trauung trennen, da sie sich zwei Kleider kaufen kann. Auch ein Aspekt, den ihr einbeziehen solltet.

Im zweiten Teil gehe ich auf das Getting Ready ein. Dieses Thema ist so umfangreich, dass ich einen eigenen Teil hierzu schreibe.

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